​2016 war das Jahr, wo ich glaubte, jetzt hast du es geschafft, jetzt kannst du endlich ohne schlechtes Gewissen sagen, jawohl, ich verdiene meinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Büchern. Also stellte ich meine Arbeitszeit um, übergab viele meiner Aufgaben, aus unserem IT-Unternehmen, an unsere Mitarbeiter und verabschiedete mich endgültig von meinem Job als IT-Beraterin.​ Keine leichte Entscheidung für mich.

So wie die IT-Branche unterliegt auch die Buchbranche einem ständigen Wandel. Es kommen immer mehr Autorinnen und Autoren hinzu. Es werden neue Vereinbarungen zwischen den Verlagen und Händlern getroffen. Die Kategorien werden umgestellt, neue Marktplätze entstehen und es ist schwieriger geworden, durch die Menge an Neuerscheinungen, als Autorin sichtbar zu bleiben oder es zu werden. Meine ganze Konzentration liegt daher auf meinen Belletristik Büchern und der Frage, wie ich mich als Autorin besser vermarkten kann. Das ist eine Herausforderung, die ich meistern möchte, damit ich es schaffe meinen Namen als Marke zu etablieren und mir eine Fangemeinde zu erschreiben, die es mir ermöglicht, dass ich von meinen Büchern leben kann.

Ich denke, dass mein Weg zum Traumjob Autorin nicht die Ausnahme ist, sondern die Regel. Ja, es ist toll auf all die Autorinnen und Autoren zu schauen, die über Nacht zu Stars werden. Sie sind jedoch dei Ausnahme, nicht die Regel. Und auch bei ihnen ist nicht immer alles eitler Sonnenschein,​ wenn man hinter die Kulissen blickt. Denn oft erleben auch diese Erfolgsautorinnen Hoch und Tiefs. Viele selbstpublizierende Autorinnen und Autoren sind inzwischen mit ihren Buchprojekten bei Verlagen. Ich gehöre zu den Menschen, denen Erfolg niemals einfach nur in den Schoß fällt. Ich muss hart dafür arbeiten. Ich mache jede Menge Fehler und trage jede Menge Wunden davon. Doch ich gehe weiter und gebe nicht auf. Stattdessen versuche ich aus meinen Fehlern zu lernen und mich weiterzuentwickeln.

​Dieser Blog sollte anderen Autorinnen und Autoren helfen sich ihren Traumjob Autorin zu verwirklichen. Ich bin der Meinung, dass jeder der das Schreiben liebt, dies auch erreichen kann. Es ist allerdings in den meisten Fällen kein leichter Weg, sondern ein steiniger. Ich liebe das Schreiben und ich schreibe jeden Tag, weil es mein Job ist und ich mir auch gar nichts anderes mehr vorstellen kann. Es kann frustrierend sein, tolle Bewertungen für seine Bücher zu erhalten und nicht zu wissen, wie man es schaffen kann, dass auch andere Menschen in den Genuß kommen, diese Geschichten zu lesen. Schwieriger wird es noch bei schlechten Bewertunge, da kämpfe ich dann mit meinen Selbstzweifeln. Doch ich kann nicht aufhören zu schreiben, weil für mich das Schreiben, wie die Luft zum atmen ist. Ohne das Schreiben würde ich an meinen Gedanken ersticken. Das ist es, was mich weitermachen lässt. Vielleicht ist das auch die wichtigste Frage, die du dir stellen musst. Was treibt dich an zu schreiben?​

​Eines Tages schaue ich vielleicht auf diese Seite zurück, lächle und denke an Erich Kästner, dessen Bücher ich als Kind liebte und der einst sagte: "Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas schönes bauen."​ ​ Wer weiß, vielleicht ging es ihm einmal so wie mir.​​​

Mit diesen Worten möchte ich mich von dir als Leserin oder Leser dieses Blogs verabschieden. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg damit, dass du dir deinen Traumjob als Autorin verwirklichst. ​​​

Kerstin Rachfahl
 

Schreiben ist meine Leidenschaft. Dass ich einmal meinen Lebensunterhalt mit meinen Geschichten verdienen würde, hätte ich mir nie erträumt. Auf diesem Blog möchte ich dir zeigen, wie mir das gelungen ist. Was ich kann - kannst du auch. Worauf wartest du noch? Hier findest du mehr zu meinen Büchern: Kerstin Rachfahl

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